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17. Januar 2018
von Christine Ludin

Google AdWords – Neuerungen zu Google Ad Grants

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Im Oktober vergangenen Jahres haben wir über das Google Ad Grants Programm für gemeinnützige Organisationen berichtet. Hierbei werden Non-Profits seitens Google mit einem kostenfreien Werbebudget unterstützt. Nun gibt es dahingehend gravierende Änderungen der einzuhaltenden Richtlinien. Im nachfolgenden Beitrag haben wir diese Neuerungen zusammengefasst.

2. Überblick

Folgende Neuerungen sind seit Anfang diesen Jahres einzuhalten. Werden diese Richtlinien nicht befolgt, so kann Google das Ad Grants Konto sperren.

  • Verwendung von mindestens zwei Anzeigegruppen pro Kampagne sowie jeweils zwei Anzeigen
  • Verwendung von mindestens zwei Sitelinks
  • Verwendung von geografischem Targeting
  • Klickrate von mindestens 5% im Monat
  • Qualitätsfaktor der Keywords von mindestens 3
  • Teilnahme an der Ad Grants Umfrage

2.1 Verwendung von mindestens zwei Anzeigegruppen pro Kampagne sowie jeweils zwei Anzeigen

Eine der neuen Richtlinien schreibt vor, dass pro Kampagne mindestens zwei Anzeigegruppen verwendet werden müssen. Darüber hinaus müssen für jede dieser Anzeigengruppe zwei Anzeigen erstellt werden. Dies ist sehr wichtig, da ansonsten das Konto gesperrt werden kann.

2.2 Verwendung von mindestens zwei Sitelinks

Ein weiteres Kriterium ist, dass mindestens zwei Sitelinks verwenden werden müssen. Dies bedeutet, die sogenannte Anzeigenerweiterung „Sitelink-Erweiterung“ muss erstellt werden. Diese kann im Google AdWords Konto unter „Anzeigen und Erweiterungen“ und dann unter „+ Anzeigenerweiterung,“ und dann „Sitelink-Erweiterung“ erstellt werden. Siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

2.3 Verwendung von Geografischem Targeting

Eine weitere Richtlinie schreibt vor, dass geografisches Targeting genutzt werden muss. Dies bedeutet, dass die Ad Grants Kampagne geografisch ausgerichtet werden muss. Es können beispielsweise Länder, Regionen, oder ein bestimmter Umkreis gewählt werden. Dies kann in der Kampagne unter „Einstellungen“, „Standorte“, und „Erweiterte Suche“ eingestellt werden. Siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

2.4 Klickrate von mindestens 5% im Monat

Eine weitere Voraussetzung für Google Ad Grants ist eine Klickrate von mindestens 5%. Wird diese bei zwei aufeinander folgenden Monaten nicht geleistet, so wird das Konto seitens Google gesperrt. Die Klickrate bezieht sich auf das gesamte Ad Grants Konto.

2.5 Qualitätsfaktor der Keywords von mindestens 3

Der Qualitätsfaktor, welcher sich aus der Qualität der Anzeigen, Keywords, sowie Zielseiten zusammensetzt, muss mindestens eine 3 betragen. Die Skala des Qualitätsfaktors beginnt bei 1 und endet bei 10, wobei 10 der beste Qualitätsfaktor ist. Sie können den Qualitätsfaktors jeder Zeit auf der Keyword-Ebene unter „Spalten anpassen“ einsehen.

2.6 Teilnahme an der Ad Grants Umfrage

Als letzte Neuerung kommt hinzu, dass an der Google Ad Grants Umfrage teilgenommen werden muss. Diese wird einmal im Jahr vorgenommen und wird per E-Mail übermittelt. Wird diese verpasst, so wird das Ad Grants Konto gelöscht. Es kann jedoch bei Nachreichung der ausgefüllten Umfrage das Konto wiederhergestellt werden.

3. Fazit

Die neuen Richtlinien erschweren die Freigabe eines Google Ad Grants Kontos für Non-Profits sehr. Darüber hinaus müssen noch weitere Kriterien erfüllt werden, alle Infos hierzu finden Sie hier. Da das Ad Grants Programm sehr komplex geworden ist, empfehlen wir eine erfahrene Agentur zu Rate zu ziehen, sodass der Freigabe nichts im Wege steht. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt.

6. Dezember 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Die wichtigsten Neuerungen 2017 zusammengefasst

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. 2017 war ein Jahr voller Neuerungen seitens Google. Von den Expanded Text Ads, über Smart Display Kampagnen, bis hin zu einer komplett neuen Google AdWords Oberfläche wurden viele Veränderungen durchgeführt. Die wichtigsten Änderungen haben wir im folgenden Blogbeitrag zusammengefasst.

2. Übersicht der Neuerungen

Nachfolgend sind die wichtigsten Neuerungen aufgelistet:

  • Expanded Text Ads
  • Smart Display Kampagnen
  • Conversions maximieren
  • Neue Anzeigenerweiterungen
  • Neue AdWords Oberfläche

2.1 Expanded Text Ads

Anfang diesen Jahres wurden die Expanded Text Ads oder abgekürzt auch ETA genannt eingeführt. Die ETA sind in etwa 50% größer als die bisherigen Textanzeigen, ein klarer Vorteil für Werbetreibende. Die neuen Textanzeigen bieten weitaus mehr Platz um Ihre Werbebotschaft zu übermitteln. Anstatt einer Headline wie bei den alten Textanzeigen bieten die ETA zwei Headlines, welche mit einem Bindestrich verknüpft werden. Zuvor lag die maximale Zeichenanzahl für die Headline bei 25 Zeichen – nun können Headline 1 sowie Headline 2 jeweils aus bis zu 30 Zeichen bestehen. Darüber hinaus wurde auch die Zeichenanzahl des Beschreibungstextes geändert. Anstatt zwei 35-Zeichen-Texten gibt es nun einen Zeichen-Text mit maximal 80 Zeichen. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht diese Änderung, links die alten Textanzeigen und rechts die ETA:

Dieses neue Format ist ein großer Fortschritt, da Werbetreibende nun mehr Platz haben um Ihre Werbebotschaft zu übermitteln was zu einer geringeren Absprungrate und folglich zu einer besseren Klickrate führt. Wer dieses Format noch nicht nutzt hat definitiv Nachteile – wir empfehlen daher auf jeden Fall die Anzeigen auf die ETA umzustellen.

2.2 Smart Display Kampagnen

Im April kam die nächste wichtige Neuerung: Smart Display Kampagnen. Anhand dieser neuen Funktion können Display Kampagnen größten Teils automatisiert erstellt werden. Faktoren wie die Gebotseinstellung, Ausrichtung, Anzeigenerstellung, und andere Komponenten werden automatisiert erstellt. Großer Vorteil – Sie können eine Display Kampagne nun im Handumdrehen erstellen.

2.3 Gebotsstrategie „Conversions maximieren“

Im Mai kündigte Google eine weitere wichtige Neuerung an: die Gebotsstrategie „Conversions maximieren.“ Mit Hilfe dieser Funktion können im Google AdWords Konto Gebote automatisch festgelegt werden mit dem Ziel so viele Conversions wie möglich zu erhalten. Eine sehr interessante Neuerung, allerdings ist diese mit Vorsicht zu genießen, denn eine Steigerung der Conversions bedeutet nicht unbedingt auch eine Steigerung des Umsatzes. Wir empfehlen bei der Nutzung dieser Funktion eine kontinuierliche Betreuung und Optimierung der Kampagne um sich zu vergewissern, dass diese auch wirtschaftlich ist.

2.4 Neue Anzeigenerweiterungen

Bezogen auf die Anzeigenerweiterungen gab es in diesem Jahr auch einige neue Funktionen. Die automatische Erweiterung der dynamischen Sitelinks sorgen dafür, dass dem Nutzer automatisch relevante Sitelinks eingeblendet werden. Bisher mussten diese händisch im Google AdWords Konto erstellt werden. Nachfolgend eine grafische Darstellung der Sitelinks.

Die Anruf-Erweiterung musste bisher auch händisch hinzugefügt werden. Diese Funktion kann nun auch automatisch eingeblendet werden. In der Werbeanzeige wird der Anruf-Button eingeblendet wenn der Nutzer mobil sucht und mit einem Klick kann dieser Sie telefonisch kontaktieren, siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

Mit steigender Anzahl an mobilen Nutzern, hat Google dieses Jahr eine weitere automatische Anzeigenerweiterung erstellt, die sogenannte „Tappable“ Funktion. Wie der Name schon sagt, sind die Sitelinks hier tippbar. Sprich, Nutzer können die Sitelinks nach rechts oder nach links wischen. Die nachfolgende Grafik zeigt diese Funktion. Der markierte Bereich zeigt die Sitelinks welche nach rechts oder links gewischt werden können.

2.5 Neue AdWords Oberfläche

Die wahrscheinlich größte Veränderung in 2017 ist die neue Google AdWords Oberfläche. Diese wurde im September für alle Nutzer zur Verfügung gestellt. Die neue Oberfläche dient hauptsächlich dazu um ein schnelleres und besser funktionierendes AdWords Sytem zu garantieren. Ein neues Layout wurde entworfen und dahingehend eine übersichtlichere Darstellung der Benutzeroberfläche kreiert. Neue Funktionen stehen auch zur Verfügung. „Call bid adjustment“ und „landing pages“ sind nur zwei von vielen neuen Funktionen. Weitere Informationen zu der neuen Oberfläche finden Sie hier. Nachfolgend ist hierzu auch eine Grafik zu sehen.

3. Fazit

2017 war ein Jahr voller Neuerungen und somit vielen Fortschritten. Google ist kontinuierlich dabei Anpassungen und Verbesserungen durchzuführen, welche viele Vorteile für Werbetreibende bringt. Wir sind daher jetzt schon gespannt auf das Jahr 2018. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt.

28. November 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Dynamisches Remarketing jetzt auch für App Bewerbung möglich

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Google AdWords bietet verschiedene Werbemöglichkeiten. Mithilfe von einer Remarketing-Kampagne haben Werbetreibende die Chance, Nutzer zu bewerben, welche zuvor schon einmal die Webseite besucht haben. Diese Remarketing-Funktion ist nun auch für Apps möglich. Im folgenden Blogbeitrag möchten wir das dynamische Remarketing für Apps näher erläutern.

2. Überblick

Um die neue Funktion besser verstehen zu können, möchten wir zunächst den Unterschied zwischen dem statischen Remarketing und dem dynamischen Remarketing definieren.

Statisches Remarketing:
Ein Nutzer kommt im ersten Schritt auf die Webseite und schaut sich ein Produkt oder eine Dienstleistung an. Dieser erste Besuch wird seitens Google anhand einer Remarketing-Liste gespeichert. Im zweiten Schritt besteht die Möglichkeit grafische Werbebanner oder Textanzeigen auf den Webseiten im Google Display-Netzwerk zu schalten und somit im dritten Schritt den Nutzer wieder auf die Webseite zu führen.

Dynamisches Remarketing:
Für das dynamische Remarketing ist das Prinzip das gleiche, nur kann hier Produkt spezifisch geworben werden. Hat sich ein Nutzer beispielsweise ein Paar Schuhe der Marke Nike angesehen, so kann man mit einer dynamischen Remarketing-Kampagne diesen Nutzer mit genau diesem Produkt anhand eines grafischen Werbebanners bewerben. Das dynamische Remarketing macht nur dann Sinn, wenn ein Online-Shop vorhanden ist. Nachfolgend eine grafische Veranschaulichung der beiden Remarketing-Varianten.

Da das gleiche Prinzip auch für das dynamische Remarketing bezogen auf App Bewerbungen gilt, ist es auch nur dann sinnvoll dies zu nutzen wenn ein Online-Shop vorhanden ist. Hat ein Nutzer eine App installiert, so kann dieser mit genau den Produkten oder Dienstleistungen beworben werden, welche er oder sie sich zuvor angesehen hat.

2.1 Wie kann ich das dynamische Remarketing für Apps nutzen?

Um Nutzer anhand Ihrer App zu bewerben, sind folgende 4 Schritte notwendig:

1. Erstellen der dynamischen Remarketing-Kampagne

Zunächst sollte eine dynamische Remarketing-Kampagne im Google AdWords System erstellt werden. Weitere Informationen zum erstellen einer Google AdWords Kampagne finden Sie hier. Wenn diese erstellt ist, muss die Remarketing-Liste für die App-Nutzer der Kampagne hinzugefügt werden. Besteht schon eine dynamische Remarketing-Kampagne so muss keine neue Kampagne erstellt werden, sondern es kann alternativ einfach die Remarketing-Liste für die App hinzugefügt werden.

2. Datenfeed

Wie bei jeder dynamischen Remarketing-Kampagne wird ein sogenanntes „Datenfeed“ benötigt. Hierbei handelt es sich um eine Liste aller Produkte oder Dienstleistungen sowie deren Informationen (Preis, Größe, ID, Grafik, etc.). Dieses Datenfeed wird dann in das Google AdWords System hochgeladen.

3. Nutzung von Deeplinks

Eine weitere Notwendigkeit ist die Nutzung von „Deeplinks,“ oder auf Deutsch „tiefe Verlinkungen.“ Deeplinks verweisen zu der Stelle in der App wo der Nutzer hingeführt werden soll.

4. Conversion-Tracking

Als letztes sollte ein Conversion-Tracking beispielsweise anhand von Google Analytics eingerichtet werden. Conversion-Tracking ist bei einem Online-Shop ein muss und hilft Werbetreibenden dabei, das Verhalten der Nutzer auszuwerten. So kann z.B. ausgewertet werden, wie viele Nutzer ein Produkt in den Warenkorb legen aber den Kauf nicht abschließen. Genau dieser Nutzer können dann anhand einer dynamischen Remarketing-Kampagne wieder beworben werden.

3. Fazit

Dynamisches Remarketing bietet Werbetreibenden die Möglichkeit die Conversion-Rate, sprich den Prozentsatz der Besucher welcher letztendlich zu Kunden wird, zu erhöhen. Die Erfahrung zeigt uns, dass durch gezielte Kampagnen die Verkäufe sowie der Umsatz gesteigert werden können. Die Funktion der App ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und für alle Werbetreibenden mit einer App sehr zu empfehlen. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt.

14. November 2017
von Christine Ludin

So nutzen Sie Call-Tracking für Ihre Webseite

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Dieser Blogbeitrag beschreibt in einem konkreten Szenario die Integration von Call-Tracking für ein Unternehmen. Basierend auf diesem Beitrag sollte der Leser dazu in der Lage sein Call-Tracking zu verstehen und einzurichten. Des Weiteren sollte der Leser entscheiden können ob Call-Tracking für die gewünschten Ziele sinnig bzw. notwendig ist.

2. Was ist Call-Tracking?

Seitens unserer Kunden werden wir immer wieder gefragt, ob Anrufe, die beim Unternehmen eingehen dahingehend zurückverfolgt werden können, sodass man diese einem bestimmten Kanal zuordnen kann.

Bezogen auf einen gewählten Zeitraum z.B. einen Monat möchte man sagen können wie sich die eingehenden Anrufe auf die jeweiligen Kanäle verteilen. Somit ist es dann möglich die Effizienz der jeweiligen Werbekanäle besser einzuschätzen.

Beispiel:

Angenommen ein Unternehmen erhält 10.000 Anrufe pro Monat. Mit Hilfe des Call-Trackings kann man am Ende des Monats einsehen aus welchen Kanälen die 10.000 Anrufe resultieren. In der Statistik des Call-Tracking Tools könnte man dann Informationen in nachfolgender Form abrufen:

Besucherzugriffskanal auf Webseite Anzahl Anrufe
Organisch 4.000
Direkte Eingabe der URL im Browser 2.000
Google AdWords 2.000
Social Media 1.000
Printanzeige 1.000
Summe 10.000

Damit man Informationen wie oben aufgeführt erhalten kann ist es notwendig, abhängig davon über welchen Kanal jemand auf die Webseite des Unternehmens kommt, eine andere Telefonnummer auf der Webseite einzublenden. Kommt z.B. ein Interessent über den Kanal Google AdWords auf die Webseite, so bekommt er eine andere Telefonnummer angezeigt, als ein Interessent der über den organischen Kanal ober über den Social Media Kanal auf die Webseite gelangt. Das Setzen der jeweiligen Telefonnummer (abhängig vom Kanal über welchen ein Besucher auf die Webseite kommt) wird im Allgemeinen mit einer JavaScript Anweisung realisiert die vom Call-Tracking Anbieter zur Verfügung gestellt wird. Die JavaScript Anweisung wird dann überall dort in den Quellcode der Webseite integriert wo die Telefonnummer zu sehen ist. Typische Seiten sind z.B. die Startseite, das Impressum oder die Kontaktseite. Damit wird die zuvor statische Telefonnummer dynamisch angepasst, abhängig davon, über welchen Kanal ein Interessent die Webseite besucht.

Damit auch Personen aufgezeichnet werden können, die direkt basierend auf einer Printanzeige anrufen kann für die Printanzeige eine spezielle Rufnummer verwendet werden. Somit kann man einsehen wie viele Personen direkt bezogen auf eine Printanzeige angerufen haben.

3. Bietet Google Call-Tracking?

Seitens unserer Kunden wird immer wieder behauptet, dass direkt im AdWords System Call-Tracking integriert ist. Dies ist in der Tat korrekt, allerdings handelt es sich hierbei um kein „echtes Call-Tracking“.

Bezogen auf ein AdWords Konto besteht die Möglichkeit eine sogenannte Call-Conversion einzurichten. Diese Call-Conversion kann dann in Form von Anzeigenerweiterungen der gewünschten Kampagne zugeordnet werden. Der potentielle Kunde, der dann die Werbeanzeige des Unternehmens sieht, bekommt nicht die tatsächliche Rufnummer des Unternehmens in der Anzeige eingeblendet sondern eine Weiterleitungsrufnummer, die seitens Google zur Verfügung gestellt wird. Klickt man per Smartphone auf den Call-Button der in der Werbeanzeige eingeblendet wird, so wird die Weiterleitungsrufnummer, die seitens Google zur Verfügung gestellt wird, gewählt. Damit wird der Anruf des Interessenten im AdWords System getrackt. Das Tracken des Anrufs funktioniert allerdings nur dann, wenn entweder per Smartphone auf den Call-Button geklickt wird oder wenn die Nummer in der AdWords Anzeige händisch in ein Telefon eingegeben wird.

Klickt eine Person auf die Werbeanzeige und gelangt anschließend auf die Webseite des Unternehmens, so bekommt der Besucher auf der Webseite die ganz normale Telefonnummer angezeigt, welche natürlich nicht vom AdWords System getrackt wird.

Das AdWords Conversion-Tracking stellt zwar einen Code-Schnipsel zur Verfügung, durch welchen die Telefonnummer auf der Webseite dynamisch ersetzt wird, dieses dynamische Ersetzten funktioniert allerdings nur für Besucher, die die Webseite über den Kanal Google AdWords besuchen. Des Weiteren wird für den Kanal Google AdWords nicht immer die gleiche Nummer verwendet, sondern immer eine neue Nummer generiert.

Damit eignet sich das ins AdWords System integrierte Call-Tracking nur in Sonderfällen bzw. liefert nur eine geringe Teilmenge der möglichen Informationen. Des Weiteren können mit diesem System nur Anrufe über den Kanal AdWords getrackt werden. Anrufe aus anderen Kanälen z.B. aus dem organischen Kanal, aus dem Bereich Social Media oder aus einer Print Anzeige können nicht getrackt werden.

Für „echtes Call-Tracking“ kommt somit Google als Anbieter nicht in Frage. Man muss hier auf einen Drittanbieter ausweichen.

4. Warum Mango Office?

Über die Jahre haben wir verschiedene Call-Tracking Anbieter getestet. Leider waren die Erfahrungen hier nicht immer die besten. Teilweise war der Support nur selten oder gar nicht erreichbar, die Systeme waren fehlerhaft programmiert oder das Unternehmen ist von heute auf morgen einfach vom Markt verschwunden. Mango Office ist ein junges aufstrebendes Unternehmen, welches sich auf die Themen virtuelle Telefonanlagen und vor allem Call-Tracking spezialisiert hat. Das Unternehmen sitzt in Berlin Mitte nicht weit vom Brandenburger Tor entfernt. Hinsichtlich Support und technischer Umsetzung wurden wir hier so gut betreut, dass wir uns dazu entschlossen haben diesen Blog Artikel zu schreiben. Überzeugt Euch einfach selbst. Übrigens bei Mango Office gibt es keine Knebelverträge. Ihr könnt monatlich aus dem Vertrag aussteigen.

5. Einrichtungsszenario mit Mango Office

Dieser Abschnitt beschäftigt sich anhand eines konkreten Szenarios mit dem Thema Call-Tracking. Mit Hilfe von Mango Office wird das Call-Tracking bei einem Unternehmen eingerichtet.

5.1 Mango Office Account erstellen

Für die Einrichtung des Call-Trackings benötigt man zunächst eine virtuelle Telefonanlage von Mango Office. Basierend darauf kann dann das Erweiterungspaket für das Call-Tracking dazu gebucht werden. Für die Telefonanlage und das Erweiterungspaket Call-Tracking zahlt man eine monatliche Pauschale. Außerdem ist es notwendig einen Telefonnummernblock bei Mango Office zu kaufen. Dieser Nummernblock kostet nur einmalig ein paar Euro und steht dann bei Mango Office zur Verfügung. Der Telefonnummernblock ist deshalb notwendig, weil man mit Hilfe von JavaScript, wie im Abschnitt 2 „Was ist Call-Tracking“ erklärt, abhängig vom Kanal über welchen eine Person auf die Webseite kommt, eine andere Telefonnummer einblendet. Man benötigt demnach mehrere Telefonnummern um Call-Tracking nutzen zu können.

5.1.1 Dauerhafte Investitionen

Mango Office Lösungen:

Mango Office bietet verschiedene Tarife an. In unserem Fall haben wir die Lösung „Startbahn“ gebucht, dieses schlägt mit einer monatlichen Pauschale von 6,50 Euro zu Buche. Während des Verfassens dieses Blogbeitrags wurde die Lösung „Startbahn“ allerdings aus dem Programm genommen und die Tarifstruktur wurde vereinfacht. Am besten kurz mit dem Mango Office Support sprechen und fragen, welche der angebotenen Lösungen sich am besten für Euch eignet.

Mango Office Erweiterungspaket für Call-Tracking:

Neben der virtuelle Telefonanlage ist zusätzlich noch das Call-Tracking Erweiterungspaket notwendig. Das Call-Tracking Erweiterungspaket schlägt mit einer monatlichen Pauschale von etwas über 8,00 Euro zu Buche. Der Call-Tracking Erweiterungspaket bucht man am einfachsten erst im zweiten Schritt, nachdem man in Schritt eins bereits das Basispaket gebucht hat, kann man sich in das persönliche Kundenkonto von Mango Office einloggen. Im Kundenkonto von Mango Office findet man den Menüpunkt „Dienste verwalten“. Siehe hierzu nachfolgender Screenshot:

In diesem Bereich kann man das Erweiterungspaket „Anrufe verfolgen: Static Calltracking“ aufrufen und aktivieren. Sollte es beim hinzubuchen des Erweiterungspakets „Anrufe verfolgen: Static Calltracking“ Probleme geben, so empfehle ich einen kurzen Anruf bei Mango Office. Hier sollte man schnell weiterhelfen können.

5.1.2 Einmalige Investitionen

Neben der virtuellen Telefonanlage und dem Erweiterungspaket, die monatliche Kosten verursachen, ist es des Weiteren notwendig, Rufnummern bei Mango Office zu hinterlegen. Die Rufnummern kann man direkt bei Mango Office kaufen. Das Kaufen der Rufnummern ist am einfachsten über das Kundenkonto von Mango Office möglich. Auf der Startseite klickt man im Menüpunkt „Ihre Nummern“ auf den Button „Kaufen“. Hier kann man dann die gewünschte Anzahl sowie die gewünschte Ortsvorwahl festlegen und die Nummern bestellen. Die gekauften Nummern werden dann einige Tage später seitens Mango Office im Kundenkonto zur Verfügung gestellt. Sollte es beim Hinzubuchen des Erweiterungspaketes „Anrufe verfolgen: Static Calltracking“ Probleme geben, so empfehle ich einen kurzen Anruf bei Mango Office. Hier sollte man schnell weiterhelfen können. Für unseren Test haben wir ein Paket mit 10 Rufnummern direkt bei Mango Office gekauft. Hierfür wurde eine einmalige Gebühr von etwas über 17,00 Euro fällig.

5.2 Konfigurieren

5.2.1 Guthaben überweisen

Zum Überweisen von Guthaben klickt man im Kundenkonto von Mango Office auf „Guthaben“, „Kontoauffüllen“ und dann auf Bankverbindungen. Dort sind die Informationen die man bei einer Überweisung benötigt mit aufgeführt. Einige Tage später wird das überwiesene Guthaben auf das Konto gutgeschrieben. Die anderen Möglichkeiten um Geld auf das Konto zu übertragen, z.B. „SEPA-Lastschrift“, sind zu diesem Zeitpunkt noch in der Beta-Phase. Deshalb würde ich von deren Nutzung aktuell noch abraten. Sicherlich sind diese Punkte aber bald fertig umgesetzt. Ein kurzes Telefongespräch oder eine E-Mail an Mango Office sollte Klarheit verschaffen, ob die anderen Möglichkeiten um Geld auf sein Konto zu übertragen bereits zur Verfügung stehen.

Damit man nicht vergisst, eine erneute Überweisung zu tätigen, sobald das Guthaben des Kontos einen gewissen Betrag unterschreitet, kann man unter dem Menüpunkt „Guthaben“, „Benachrichtigungen“ einstellen, dass man bei der Unterschreitung eines gewissen Guthabens automatisch per E-Mail und/oder SMS benachrichtigt wird. Diese Funktion halte ich für sehr sinnvoll und würde diese dringend empfehlen zumindest solange bis der Bankeinzug seitens Mango Office aus der Beta-Phase raus ist und einwandfrei funktioniert. Somit läuft man nicht Gefahr, dass kein Restguthaben mehr auf dem Mango Office Konto vorhanden ist.

5.2.2 Rechnung anfordern

Die für die Buchhaltung notwendige Rechnung muss selbständig ein Kundenkonto generiert werden. Hierzu klickt man auf „Guthaben“, „Dokumente“ und dann auf „Rechnung anfordern“. Als Betrag gibt man den Betrag ein, den man im vorherigen Schritt per Überweisung an Mango Office überwiesen hat. Somit erhält man eine Rechnung im PDF-Format für seine Unterlagen.

Über „Detaillierte Rechnung anfordern“ kann man einsehen wie das Guthaben verbraucht wurde.

Sollte man einmal nicht wissen, wann man welchen Betrag an Mango Office überwiesen hat, so kann man unter dem Menüpunkt „Guthaben“, „Zahlungen“ einsehen zu welchem Zeitpunkt welche Zahlungen an Mango Office geflossen sind. Diese Information kann man dann dazu nutzen, um die gewünschte Rechnung mit dem nun bekannten Betrag selbst zu generieren (wie im vorherigen Schritt erklärt).

@Mango Office: Es wäre prima, wenn man basierend auf den aufgeführten Zahlungen automatisiert Rechnungen generieren könnte, die dann gleich den passenden Rechnungsbetrag der Zahlung enthalten. Schön wäre es auch, wenn es möglich wäre sofort nach Zahlungseingang automatisiert die zum Zahlungseingang passende Rechnung an eine hinterlegte E-Mail zu übersenden.

5.2.3 Call-Tracking einrichten

Um das Grundprinzip der Call-Tracking Einrichtung nachvollziehbar zu erläutern möchte ich mich auf das nachfolgende kleine Beispiel mit folgenden Annahmen beziehen:

  • Mithilfe des Call-Trackings möchte man feststellen wie viele eingehende Anrufe man über den Kanal Google AdWords und die organische Google Suche erhält. Alle anderen Kanäle sollen gesammelt getrackt werden, um das Beispiel nicht unnötig zu verkomplizieren.
  • Demnach bekommen Webseitenbesucher abhängig davon, ob diese über den Kanal Google AdWords, über den organischen Google Kanal oder über einen anderen Kanal auf die Webseite kommen eine andere Telefonnummer eingeblendet.
    Im Detail sieht dies dann wie folgt aus:

    • Webseiten Besucher über AdWords: Mango Office Telefonnummer 1
    • Webseiten Besucher über den organischen Kanal: Mango Office Telefonnummer 2
    • Webseiten Besucher über alle anderen Kanäle: Mango Office Telefonnummer 3
  • Die Zuordnung der jeweiligen Kanäle (AdWords, organischer Kanal, alle anderen Kanäle) zur gewünschten Telefonnummer wird über das Mango Office Kundenkonto konfiguriert. Klicken Sie hierzu im Kundenkonto von Mango Office im Bereich „Werkzeuge“ auf den Menüpunkt „Anrufe verfolgen“. Siehe hierzu nachfolgender Screenshot:

  • Im nachfolgenden Screenshot ist der Bereich im Kundenkonto von Mango Office zu sehen, mit dessen Hilfe die Mango Office Telefonnummern den gewünschten Kanälen (Google AdWords, organische Google Suche usw.) zugeordnet werden können. Im Beispiel haben wir bereits die drei Kanäle „Google AdWords“, „Google Suche“ und „Alle anderen Verkehrs“ eingerichtet. Neue Kanäle kann man über den Button „Quelle/Kanal Hinzufügen“ einrichten. Nachdem man alle Kanäle eingerichtet hat kann man sich über den Menüpunkt „Code für die Webseite“ den benötigten JavaScript Code generieren lassen. Alle Stellen auf der Webseite, an welchen die statische Telefonnummer eingebunden ist, ersetzt man nun durch den vom Mango Office System generierten JavaScript Code. Dies führt dann dazu, dass abhängig vom Kanal, über welchen man auf die Webseite gelangt, eine andere Telefonnummer für den Besucher eingeblendet wird. Über den Button „Statistik“ kann man sich nun anzeigen lassen wie sich die eingehenden Anrufe auf die verschiedenen Kanäle verteilen.

  • In diesem Punkt sollen die Detaileinstellungen der drei erstellten Kanäle (Google AdWords, Google Suche und Alle anderen Verkehrs) etwas genauer beschrieben werden. In der Spalte „Rufnummer“ wird die Rufnummer angegeben, die dem jeweiligen Kanal zugeordnet wird. Im Normalfall enthält die Spalte „Angezeigte Rufnummer“ die gleiche Telefonnummer. In Sonderfällen kann es allerdings sinnig sein, bei „Angezeigte Rufnummer“ eine andere Telefonnummer zu hinterlegen. Auf diese Sonderfälle möchte ich hier nicht weiter eingehen. Die Spalte „URL-Parameter“ dient dazu den Kanal, über welchen ein Besucher auf die Webseite gelangt, zu identifizieren. Die URL-Parameter sind nachfolgend für die drei genutzten Kanäle im Detail erläutert:

    • Google AdWords: Bei einem Klick auf eine Google AdWords Anzeige wird der Parameter gclid= an die URL angehangen, wenn das AdWords Autotagging aktiviert ist. Aus diesem Grund kann der Kanal Google AdWords über den glicd= Parameter identifiziert werden. Arbeitet man nicht mit AdWords Autotagging, sondern stattdessen mit benutzerdefinierten URL-Parametern, so können natürlich auch die benutzerdefinierten URL-Parameter statt des glicd= Parameters im Kundenkonto von Mango-Office angegeben werden und den Kanal AdWords als Quelle zu Identifizieren.
    • Google Suche: Bei der Google Suche ist aktuell bei URL-Parameter https://www.google.de eingetragen. Mit diesem Eintrag werden die Zugriffe von www.google.de berücksichtigt.
    • Alle anderen Verkehrs: Bei „alle anderen Verkehrs“ muss man bei URL-Parameter nichts einstellen. Alle Besucher, die nicht zu den bereits vorher definierten Kanälen passen, werden in diese Default Gruppe gepackt.

5.3 Erweiterte Funktionen von Mango Office

5.3.1 Weiterleitung ausgehend von Mango Office zu Drittanbieter

Damit das Telefon bei den bei Mango Office gekauften und hinterlegten Telefonnummern auch klingelt, muss die eigene Telefonanlage natürlich entsprechend konfiguriert werden, diesbezüglich ist der Mango Office Support gerne behilflich. Wie das geht möchte ich hier nicht im Detail erläutern.

Ich möchte allerdings eine alternative Möglichkeit erläutern, mit deren Hilfe das Wählen der Mango Office Telefonnummern zum Klingeln des Telefons führt, ohne dass die Einstellungen, der vor dem Call-Tracking verwendeten Telefonanlage, verändert werden müssen.

Die in Mango Office hinterlegen Telefonnummern kann man per Weiterleitung auf die ursprünglich verwendete Telefonnummer, die vermutlich bei einem Drittanbieter (z.B. 1&1 oder Telekom) liegt umleiten. Damit werden die Anrufe der Mango Office Telefonnummern getrackt, außerdem klingelt das Telefon (bedingt durch die Umleitung) wenn diese Nummern angerufen werden. Demnach würde alles prima funktionieren, ohne dass etwas an den Einstellungen der eigenen Telefonanlage verändert werden muss.

Eine Weiterleitung kann man wie folgt einrichten:

Klicken Sie im Menüpunkt „Produkte“, „Ihre Nummern“ hinter der Telefonnummer, für welche eine Weiterleitung eingerichtet werden soll, auf „Default“. Siehe hierzu nachfolgender Screenshot:

Im nun erscheinenden Fenster wählt man zunächst die gewünschte Mango Office Telefonnummer aus, gibt eine kurze Beschreibung ein und leitet diese Nummer auf die gewünschte Nummer des Drittanbieters (z.B. 1&1 oder Telekom) um. Im nachfolgenden Screenshot haben wir die Umleitung für Besucher, die über den organischen Google Kanal auf die Webseite gelangen, eingerichtet.

Durch die Umleitung auf die Nummer eines Drittanbieters entstehen bei Mango Office Gebühren von 1,1 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem Festnetz bzw. von 12 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz. Nachdem das Call-Tracking in Verbindung mit der Rufnummernweiterleitung auf die Nummer des Drittanbieters einwandfrei funktioniert sollte man die Lösung durch eine andere ersetzten, um die Weiterleitungsgebühren zu sparen. Diesbezüglich gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Wie oben bereits kurz angesprochen kann man die eigene Telefonanlage so einrichten, dass dann, wenn eine Person über eine Mango Office Telefonnummer anruft, das Telefon klingelt. Diese Lösung setzt allerdings einen Techniker voraus, der sich mit der eigenen Telefonanlage im Detail auskennt.
  • Sollte die Telefonnummer des Drittanbieters eine SIP-Telefonnummer sein (was heute fast immer der Fall ist) so handelt es sich um eine SIP-to-SIP-Umleitung, dass die von Mango Office zur Verfügung gestellten Telefonnummern grundsätzlich SIP-Telefonnummern sind. Hierbei wird nicht über das klassische Telefonnetz, sondern über das Internet telefoniert. Bei dieser Umleitungsvariante fallen keine Umleitungsgebühren an.

5.3.2 Google Analytics Anbindung

Es gibt die Möglichkeit die vom Mango Office System getrackten Anrufe an das Analytics System zu übertragen. Hierzu klickt man im Bereich „Anrufe verfolgen“ auf „Einstellungen“. Siehe hierzu nachfolgender Screenshot:

Im Fenster, welches sich dann öffnet, trägt man die UA-Nummer des Google Analytics Accounts ein. Siehe hierzu nachfolgender Screenshot:

Anschließend findet man im Google Analytics Konto unter dem Menüpunkt „Verhalten / Ereignisse / Wichtige Ereignisse“ die getrackten Anrufe aus dem Mango Office System. Die Anrufe können nach Kanal klassifiziert werden. Siehe nachfolgender Screenshot.

Somit kann eine AdWords Kampagne dahingehend optimiert werden, dass Keywords, die zu besonders vielen Anrufen führen aggressiver beworben werden.

6. Fazit

Call-Tracking ist ein überaus interessantes Thema, mit dessen Hilfe es möglich wird, bisher intransparente Werbekanäle hinsichtlich Ihrer Wirtschaftlichkeit zu analysieren. Gerade bei einer großen Anzahl von Anrufen macht Call-Tracking Sinn. Neben den klassischen Online Marketingkanälen können die vom Call-Tracking Anbieter zur Verfügung gestellten Telefonnummern auch dazu genutzt werden um die Wirtschaftlichkeit von Print Anzeigen zu bewerten. Hierzu wird einfach eine vom Call-Tracking Anbieter zur Verfügung gestellte Telefonnummer für eine Printanzeige genutzt. Man kann somit alle direkt über die Printanzeige erhaltenen Anrufe zuordnen. Das Call-Tracking erfordert allerdings auch ein wenig Einarbeitungszeit und Geduld. Ist die Integration erst einmal geschafft, hat man ein sehr interessantes Instrument an der Hand, um die Effizienz der verschiedenen Werbekanäle noch detaillierter aufzuschlüsseln.

30. Oktober 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Neue Oberfläche für alle Nutzer

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Die neue Google AdWords Oberfläche steht schon seit Anfang des Jahres zur Verfügung, seit kurzem aber nun für alle Nutzer. Im folgenden Blogbeitrag möchten wir diese neue Benutzeroberfläche näher erläutern.

2. Überblick

In den letzten Jahren gab es seitens Google immer nur kleinere Änderungen bezogen auf die AdWords Oberfläche. Anfang diesen Jahres war nun aber ein kompletter Relaunch – die neue Google AdWords Oberfläche. Diese dient hauptsächlich dazu um ein schnelleres und besser funktionierendes AdWords Sytem zu garantieren. Es wurde ein neues Layout entworfen und dahingehend eine übersichtlichere Darstellung der Benutzeroberfläche kreiert. Nachfolgend ist hierzu eine Grafik zu sehen.

2.1 Vorteile

Schnelleres System – das neue Google AdWords System ist schneller, sprich die Ladezeit ist im Schnitt laut Google 20% schneller. Dies hat den großen Vorteil, dass Werbetreibende noch schneller die gewünschten Informationen erhalten können.

Schnellere Umsetzung – neben einem schnelleren System ermöglicht das neue AdWords auch eine schnellere Umsetzung der Kampagnen. So können Anzeigen nun per Knopfdruck einfach kopiert werden und Nutzer können schneller auf häufig genutzte Funktionen zugreifen.

Neue Funktionen – das neue System bietet auch neue Funktionen wie beispielsweise „call bid adjustment“ und „landing pages“ an. Mithilfe von „call bid adjustment“ können noch mehr Anrufe generiert sowie getrackt werden. Die „landing pages“ Funktion hilft Werbetreibenden dabei zu analysieren wie gut die Landingpages sind. Weitere Funktionen sollen in den nächsten Monaten folgen.

Neue Grafiken und Berichtstools – Berichte sowie Grafiken lassen sich nun im Handumdrehen generieren. Dies spart weitere Zeit und liefert neue Erkenntnisse.

2.2 Die neue AdWords Oberfläche nutzen

Um die neue AdWords Oberfläche zu nutzen, empfiehlt Google die Führung. Wenn Sie sich in Ihrem Google AdWords Konto einloggen und zur neuen Oberfläche wechseln, bietet Google Ihnen diese Führung automatisch an. In der Google Hilfe finden Sie weitere Informationen. Diese finden Sie hier. Sie können jederzeit von der neuen Oberfläche zur alten wechseln indem Sie oben rechts in der Menüleiste auf das Symbol mit den drei Punkten klicken und auf „zurück zum vorherigen AdWords“ klicken, siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

3. Fazit

Die neue Google AdWords Oberfläche bietet für Werbetreibende sowohl eine Zeitersparnis als auch ein effizienteres und übersichtlicheres Arbeiten. Aufgaben können nun schneller erledigt werden. Natürlich muss der Nutzer sich zunächst an die neue Oberfläche gewöhnen, aber ist dies geschehen, so überwiegen die vielen Vorteile. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt.

11. Oktober 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Google Grants Programm

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Google bietet seit dem Jahr 2003 ein sogenanntes „Google Grants Programm“ für gemeinnützige Organisationen an. Hierbei unterstützt Google Non-Profit Organisationen mit einem kostenfreien Werbebudget von bis zu 10.000 US – Dollar im Monat. Im nachfolgenden Beitrag möchten wir dieses Programm und dessen Voraussetzungen näher erläutern.

2. Überblick

Das Google Grants Programm soll Non-Profits dabei unterstützen Spenden zu sammeln bzw. Ihre Organisation voranzutreiben. Dieses Angebot seitens Google gilt ausschließlich für das Such-Netzwerk sowie für YouTube Werbung. Das Google AdWords Konto sowie die Werbeanzeigen werden von der Organisation selbst erstellt. Google stellt dann bis zu 10.000 US -Dollar im Monat zur Verfügung um damit im Such-Netzwerk bzw. YouTube zu werben. Um an diesem Programm teilnehmen zu können, sind einige Schritte notwendig.

2.1 Voraussetzungen

Um an dem Programm teilzunehmen, müssen folgende Zulassungskriterien seitens Google erfüllt werden:

-Kriterien der Google AdWords Kampagne
Hierbei ist es zunächst wichtig, dass es sich bei dem Google AdWords Konto um ein neues Konto handelt. Das liegt daran, dass bei der Erstellung des Kontos keine Bankverbindungen hinterlegt werden dürfen, sondern Google Grants hinterlegt wird. Weiterhin müssen Sie sich mindestens einmal im Monat in das Google AdWords Konto einloggen und alle 90 Tage mindestens eine Änderung vornehmen.

-Zugelassene Länder
Obwohl die meisten Länder für das Google Grants Programm zugelassen sind, ist dies nicht bei allen Ländern der Fall. Hier erfahren Sie welche Länder zugelassen werden.

-Websiteanforderungen
Hinsichtlich der eigenen Website gibt es einige Anforderungen seitens Google. So muss die Domain beispielsweise genehmigt sein. Darüber hinaus darf nur eine Domain existieren und die Organisation muss auch der Eigentümer der Website sein. Social-Media-Seiten (Facebook, Twitter, etc.) können nicht als Webseite verwendet werden.

Wenn alle oben genannten Kriterien zutreffen, so steht der Google Grants Bewerbung nichts mehr im Wege. Wichtig hierbei ist allerdings, dass es sich bei Ihrem Unternehmen um eine 100% gemeinnützige Organisation handelt. Nicht berechtigt für das Google Grants Programm sind folgende Organisationen:

-Staatliche Organisationen
-Krankenhäuser und Medizinische Organisationen
-Schulen
-Kindertagesstätten
-Akademische Institutionen
-Universitäten

2.2 So funkioniert’s

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie Ihre Non-Profit für das Google Grants Programm bewerben. Hierzu ist es zunächst notwendig, die eigene Organisation bei Stifter Helfen zu registrieren. Dieses Portal ist ausschließlich für gemeinnützige Organisationen und ist Grundvoraussetzung um sich bei Google Grants zu bewerben. Hier können Sie sich bei Stifter Helfen registrieren. Hierzu wird ein Freistellungsbescheid benötigt. Stifter Helfen bietet darüber hinaus noch weitere Vorteile für Non-Profits. Weitere Informationen hierzu finden hier.

Wenn Sie sich bei Stifter Helfen registriert haben, so kann die Google Grants Bewerbung in Angriff genommen werden. Hier können Sie sich bewerben. Im folgenden Prozess wird geprüft, ob Ihre Organisation für das Programm zugelassen ist. Zunächst müssen Sie versichern, dass es sich bei Ihrer Non-Profit um eine 100% gemeinnützige Organisation handelt, siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

Im nächsten Schritt müssen Sie einen Validierungscode eingeben. Dieser Code wird Ihnen seitens Stifter Helfen bereitgestellt (zu finden in Ihrem Stifter Helfen Konto unter der Rubrik „Validierungscode“).

Im nächsten Schritt wird darauf hingewiesen, dass Sie die Kriterien für das Google Grants Programm durchlesen sollen. Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben erhalten Sie in der Regel innerhalb von 10 Tagen eine Rückmeldung seitens Google per E-Mail. Mit einer positiven Rückmeldung steht der Google AdWords Werbung mithilfe von bis zu 10.000 US – Dollar seitens Google nichts mehr im Wege.

3. Fazit

Google Grants ist eine empfehlenswerte Förderung für gemeinnützige Organisationen. Sie sollten sich allerdings im Voraus die Voraussetzungen genaustens ansehen um zu prüfen ob Ihre Organisation für dieses Programm zugelassen ist. Da die Erstellung sowie Betreuung und Optimierung der Google AdWords Kampagnen nicht von Google gefördert wird, empfehlen wir hier einen Experten zu Rate zu ziehen. Dahingehend haben wir schon einige Organisationen unterstützt. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt.

26. September 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Smart Display Kampagnen

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Bezogen auf Google AdWords Display-Netzwerk Kampagnen gab es in letzter Zeit einige Neuerungen seitens Google. Vor kurzem gab es dahingehend eine weitere Optimierung: Smart Display Kampagnen. Anhand dieser neuen Funktion können Display Kampagnen größten Teils automatisiert erstellt werden. Im folgenden Blogbeitrag möchten wir diese neue Funktion näher erläutern.

2. Überblick

Was sind Smart Display Kampagnen überhaupt? Bei einer Smart Display Kampagne geht es darum, dass der Werbetreibende nicht mehr alle Funktionen händisch umsetzen muss, sondern diese zum größten Teil automatisiert umgesetzt werden. Folgende Komponenten werden bei solch einer Kampagne automatisiert erstellt:

-Gebotseinstellung
-Ausrichtung (Targeting)
-Anzeigenerstellung

2.1 Voraussetzungen

Um diese automatisierte Funktion nutzen zu können, sind folgende Voraussetzungen notwendig: 50 Conversions in den letzen 30 Tagen im Display-Netzwerk oder aber 100 Conversions im Such-Netzwerk. Nur wenn eine dieser Voraussetzung gegeben ist, kann Smart Display im Google AdWords System aktiviert werden.

2.2 Erstellen einer Smart-Display Kampagne

Wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, dann besteht die Möglichkeit beim erstellen einer Display-Netzwerk Kampagne die Box „intelligente Kampagne“ auszuwählen, siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

Ohne die Voraussetzungen wird diese Box erst gar nicht angezeigt. Das Erstellen der Anzeige findet überwiegend automatisiert statt. Folgende Key Facts bzw. Assetts wie Google es nennt, sollten bereitgestellt werden:

-Anzeigentitel
-Beschreibung
-Angezeigte URL sowie Finale URL
-Bilder
-Logo

Wurden diese Informationen hinterlegt, so kann das Google AdWords System die Kampagne automatisiert erstellen.

2.3 Vorteile

Die automatisierte Erstellung der Display Kampagne liefert einige Vorteile. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Vorteile zusammengefasst:

-Einfachere Bedienung und Erstellung der Kampagne
-Geringerer Zeitaufwand
-Erstellen von mehreren Anzeigen im Handumdrehen
-Automatisierte Gebotsstrategien
-Automatisierte Funktion um potentielle Kunden zu finden

3. Fazit

Die Neuerung der Smart Display Kampagnen bieten viele Vorteile. Natürlich sollte ein Werbetreibender trotz der überwiegend automatisierten Erstellung der Kampagne sich mit allen Funktion auskennen und wissen worauf man achten sollte – nur dann kann eine Google AdWords Kampagne auch Erfolge erzielen. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt.

22. August 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Mobile „tappable“ Sitelink – Anzeigenerweiterung

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Werbetreibende welche in eine Google AdWords Such-Netzwerk Kampagne investieren, sollten gleichzeitig auch immer die Anzeigenerweiterungen umsetzen. Diese Erweiterungen bieten zusätzlichen Platz für Sitelinks, Zusatzinformationen, einen Call-Button, uvm. Da immer mehr Nutzer mit dem Smartphone oder Tablet mobil unterwegs sind, optimiert Google dahingehend weitere Funktionen. Dahingehend wurde die Sitelink-Erweiterung vor kurzem in den USA„tappable“ gemacht, erste Umsetzungen dahingehend sehen wir nun auch schon in Deutschland. Im folgenden Beitrag möchten wir diese Funktion näher erläutern.

2. Überblick über die Sitelink- Erweiterung

Die Sitelinks bieten die Möglichkeit, neben dem Hauptlink weitere Links auf verschiedene Unterseiten der eigenen Webseite hinzuzufügen. Sucht eine Person beispielsweise nach einem ESD Tisch, so hat der Werbetreibende die Möglichkeit nicht nur auf die Unterseite mit den ESD Tischen zu verlinken, sondern zusätzlich auch auf weitere interessante Unterseiten wie die Kontaktseite, Videos, oder auch die Unternehmensseite. Die nachfolgende Grafik zeigt eine Google AdWords Such-Netzwerk Anzeige mit verschiedenen Sitelinks auf (hier rot umrahmt). Die Umsetzung der Sitelinks ist seitens Google kostenlos und bietet einen zusätzlichen Booster – denn zum einen wirkt die Anzeige größer und zum anderen hat der Nutzer mehr Möglichkeiten und findet schneller nach dem was er oder sie sucht.

Nachfolgend zum Vergleich eine Anzeige ohne die Sitelinks. Diese Anzeige wirkt kleiner und der Nutzer hat nur die Möglichkeit auf den Hauptlink zu klicken.

2.1 Die „Tappable“ – Funktion

Mit steigender Anzahl an mobilen Nutzern, hat Google die sogenannte „Tappable“ Funktion erstellt. Wie der Name schon sagt, sind die Sitelinks zukünftig tippbar. Sprich, Nutzer können die Sitelinks nach rechts oder nach links wischen. Diese Funktion wurde vor kurzem in den USA ausgerollt und schon jetzt sehen wir die ersten „tappable“ Sitelinks auch in Deutschland. Die nachfolgende Grafik zeigt diese Funktion. Der markierte Bereich zeigt die Sitelinks welche nach rechts oder links gewischt werden können.

Laut Google erfolgt diese Umstellung automatisch. Dies bedeutet, Werbetreibende müssen für die „tappable“ Funktion nichts in Ihrem Google AdWords Konto umstellen.

2.2 Die richtige Landingpage

Da mobile Suchanfragen immer mehr ansteigen, ist die richtige Landingpage extrem wichtig. Es gibt nichts schlimmeres, als eine mobile Suche wo der Nutzer auf einer Desktop-Seite, sprich nicht mobil-optimiert, landet. Daher empfehlen wir auf jeden Fall die Webseite mobiloptimiert zu gestalten. Mithilfe von Google Developers kann hier kostenfrei getestet werden, ob die eigene Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Es muss lediglich die URL eingegeben werden, und schon liefert Google Ergebnisse. Die nachfolgende Grafik zeigt dies genauer.

3. Fazit

Die Anzeigenerweiterungen sind ein super Booster für Werbung im Google Suchnetzwerk. Darüber hinaus ist die neue„tappable“ Funktion der Sitelinks ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, denn unsere Welt wird immer mobiler werden. Wir sind gespannt was Google in nächster Zeit noch alles ausrollt. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt .

8. August 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Google Web Designer Vorlagen verwenden

1. Ziel dieses Blogbeitrags

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir den Google Web Designer und dessen Funktionen im Detail erläutert. Dieses kostenfreie Tool ist sehr umfangreich und aus diesem Grund möchten wir uns in diesem Beitrag auf die Möglichkeit der Vorlagen des Google Web Designers konzentrieren.

2. Überblick

Wenn Sie wenig Vorkenntnisse über Photoshop bzw. den Google Web Designer besitzen und auch nicht die Zeit haben sich in dieses Tool einzuarbeiten so kann es trotzdem sehr sinnvoll sein das Tool für die Bannergestaltung zu nutzen. Es besteht die Möglichkeit mithilfe der Vorlagen des Google Web Designers Banner in kurzer Zeit zu erstellen.

2.1 So erstellen Sie einen Banner

In den folgenden 6 Schritten wird erklärt wie Sie im Handumdrehen einen Banner anhand der Vorlage erstellen können.

1. Klicken Sie in der Menüleiste auf „Datei“ und wählen Sie die Option „Neu von Vorlage“ aus.

2. Sie haben nun die Möglichkeit aus verschiedenen Vorlagen zu wählen (siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik). Wählen Sie nun eine Vorlage aus, beispielsweise „Banner“ und klicken Sie auf „Layout verwenden.“ Sie können die Größe auswählen und sich auch eine Vorschau anzeigen lassen.

3. Geben Sie einen Namen sowie einen Speicherort ein und klicken Sie auf „erstellen.“

4. Sie können nun verschiedene Elemente wie Logo, Text, Bild, Call-To-Action Elemente, usw. hinzufügen. Nachfolgend ist ein Vorlage-Banner des Google Web Designers zu sehen. Wenn Sie beispielsweise eine Grafik hinzufügen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie „Bild tauschen“ aus. Klicken Sie auf das + Symbol und wählen Sie eine Grafik von Ihrem Computer aus. Klicken Sie anschließen auf „OK.“

5. Sie können nun noch verschiedene Elemente wie ein Logo, Text, Verlinkung, usw. hinzufügen indem Sie mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Feld klicken und Texte bzw. Bilder hinzufügen.

6. Wenn Sie den Banner fertiggestellt haben, können Sie sich diesen in der Menüleiste rechts unter „Vorschau“ anzeigen lassen. Nachfolgend ein Beispielbanner. Hier sollten natürlich noch Elemente wie ein CTA (Call-To-Action) Element und Animationen hinzugefügt werden.

3. Fazit

Für Werbetreibende welche nicht so tief im Thema der Bannergestaltung sind, kann das Vorlage-Tool des Google Web Deisgners sehr hilfreich sein. Neben den gängigen Bannerformaten, können auch dynamische Remarketing Banner und Youtube Anzeigen erstellt werden. Gerade bei Unternehmen welche kein großes Marketing Budget für hochwertig erstellte Banner haben, kann dieses Tool eine kostengünstige und schnelle Alternative sein. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.eu/kontakt.

5. Juli 2017
von Christine Ludin

Google AdWords – Google Web Designer

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Bei der Bannergestaltung für z.B. eine Google AdWords Display-Netzwerk Kampagne ist das Tool welches in der Google AdWords Oberfläche integriert ist sehr hilfreich. Möchten Sie allerdings sehr hochwertige, speziell animierte Banner gestalten so ist der Google Web Designer ein geniales Tool. Im folgenden Beitrag möchten wir den Google Web Designer und dessen Funktionsweise näher erläutern.

2. Überblick

Mit Hilfe des Google Web Designers können grafische Werbebanner sowie Videos erstellt werden. Der große Vorteil gegenüber dem AdWords Tool ist, dass die Banner animiert sowie individuell gestaltet werden können. Wer sich mit Photoshop auskennt, dem wird der Google Web Designer sofort vertraut vorkommen. Siehe hierzu auch die nachfolgende Grafik.

2.1 Die verschiedenen Bereiche des Google Web Designers

1. Tool-Steuerfeld
Hier befinden sich die Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Elementen. Hier können beispielsweise Objekte ausgewählt werden, Texte hinzugefügt werden, oder auch Formen hinzugefügt und geändert werden. In der nachfolgenden Grafik ist dieser Bereich rot umrahmt.

2. Steuerfeld mit Tool-Optionen
In diesem Bereich werden die einzelnen Optionen des ausgewählten Tools dargestellt. Wurde beispielsweise das Text-Tool ausgewählt, so werden hier die Optionen Textlayout und Schriftart dargestellt. Anhand der nachfolgenden Grafik ist dieser Bereich gelb umrahmt.

3. Zeitachse
Mithilfe der Zeitachse können animierte Elemente hinzugefügt werden. Anhand von Keyframes können diese Elemente genau festgelegt werden. Es können sogar einzelne Elemente separat animiert werden. Nachfolgend ist dieser Bereich grün umrahmt.

4. Steuerfeld für Farbe, Eigenschaften, Komponenten, Ereignisse

Hier können Farbelemente ausgewählt werden, Eigenschaften sowie Größe und Position geändert werden, Komponenten wie beispielsweise Audio oder auch Galerien hinzugefügt werden, und die Anzeige kann auch um Ereignisse ergänzt werden. Dieser Bereich ist nachfolgend blau umrahmt.

2.2 Bannergestaltung leicht gemacht

Es besteht die Möglichkeit einen Banner durch den einfachen oder aber durch den erweiterten Modus zu erstellen. Wir empfehlen zunächst den einfachen Modus, da dieser zu Beginn nicht so komplex wie der erweiterte Modus ist. Darüber hinaus bietet der Google Web Designer verschiedene Bannervorlagen. Anstatt sich also mit jedem Detail des Tools auskennen zu müssen, können Sie unter dem Menüpunkt „Datei“, „Neu von Vorlage“ verschiedene Banner oder auch Videovorlagen wählen. Diese Vorlagen werden anhand der nachfolgenden Grafik dargestellt.

Verschiedene Elemente wie ein Logo, Text, und Link auf die Webseite können entsprechend hinzugefügt werden. Diese Elemente werden dann nacheinander animiert eingeblendet.

Solch ein Banner kann natürlich in verschiedenen Größen und Varianten erstellt werden. Wenn schon Vorkenntnisse im Bereiche Photoshop oder des Google Web Designers vorhanden sind, so können die Banner auch individuell erstellt werden. Durch Klicken auf „Datei“, „Neu“, und dann Banner können Sie einen Banner erstellen und durch verschiedene Elemente des Google Web Designers grafisch gestalten.

2.3 Wie kann ich den Google Web Designer installieren?

Der Google Web Designer ist ein kostenloses Tool seitens Google. Hier kann das Tool heruntergeladen und installiert werden.

3. Fazit

Der Google Web Designer bietet eine Reihe an Funktionen, welche die Google AdWords Oberfläche nicht bereitstellt. Banner sowie Videos können individuell gestaltet werden. Auch wenn der Google Web Designer ein komplexes Tool ist, für welches eine gewisse Zeit in Anspruch genommen werden muss um sich damit auszukennen, so können ähnlich wie in der Google AdWords Oberfläche durch Vorlagen animierte Banner und Videos im Handumdrehen erstellt werden. Für weitere Informationen zu diesem Thema sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.eu/kontakt.