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30. November 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Besuche steigern durch Clickshare

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Eine wichtige Datenübermittlung für Nutzer von Google AdWords ist die Anzahl der erhaltenen Klicks – denn je mehr Klicks umso mehr Besucher auf der Webseite, dies wiederum bedeutet mehr Verkäufe oder Anfragen. Dahingehend gibt es die Möglichkeit, die Anzahl der eingegangenen Klicks mit der Anzahl der maximal möglichen Klicks zu vergleichen – durch Clickshare. Seit kurzem kann man dies auch für Google Shopping auswerten. In folgendem Beitrag wird das Prinzip von Clickshare näher erläutert, die neue Funktion für Google Shopping dargestellt und dargestellt, welchen Nutzen dies bietet.

2. Was ist Clickshare?

Clickshare bietet die Möglichkeit, in Ihrem Google AdWords Konto einzusehen, wie viele Klicks Sie maximal erreichen könnten. Hierbei werden die erhaltenen Klicks durch die maximal mögliche Klickzahl dividiert und als Ergebnis erhalten Sie den Clickshare, sprich die Anzahl der Klicks die möglich wäre. Dies wird prozentual angegeben. Bisher konnte der Clickshare nur für das Google Such-Netzwerk eingesehen werden. Seit kurzem bietet Google nun diese Funktion auch für Werbetreibende im Bereich Google Shopping an.

2.1 Clickshare für Google Shopping

Um Clickshare für Google Shopping zu nutzen, muss zunächst die Spalte „Click Share“ hinzugefügt werden. Nun sehen Sie automatisch den jeweiligen Click Share. In nachfolgendem Beispiel ist zu erkennen, dass der Click Share von Winterjacken (winter coats) bei 30 % liegt. Dies bedeutet, dass nur 30 von jeweils 100 möglichen Klicks genutzt wurden.

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Sie haben nun den Vorteil, dass Sie die Gebote für „winter coats“ anpassen können, um somit mehr Klicks und letztendlich auch mehr Verkäufe zu generieren. Es empfiehlt sich, den Click Share in regelmäßigen Abständen zu prüfen um die Google AdWords Kampagnen optimal anzupassen und die maximale Klickanzahl zu erreichen.

3. Fazit

Click Share bietet die Möglichkeit, Google AdWords Kampagnen dahingehend zu optimieren, dass eine höhere Anzahl von Besuchern auf der Webseite erreicht wird – ein interessantes Tool gerade zur Vorweihnachtszeit um vor allem im Bereich Online-Shop mehr Verkäufe zu generieren. Für weitere Informationen zum Thema Click Share sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter www.sem-united.org/kontakt/.

11. November 2015
von Christine Ludin

Google Analytics – Organische Suchbegriffe auswerten

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Google Analytics ist ein sehr hilfreiches Tool, um diverse Daten über das Nutzerverhalten von potentiellen Kunden zu erfassen. Informationen sowie die Verweildauer auf der Webseite, den generierten Umsatz und vieles mehr kann mithilfe von Google Analytics dargestellt werden. Bei der Nutzung des Analytics-Systems ist es auch hilfreich, die organischen Suchbegriffe, über welche die Nutzer auf die Webseite gelangt sind, zu analysieren. Diese Funktion werden wir im folgenden Beitrag näher erläutern.

2. Überblick

Für Werbetreibende ist es sicherlich interessant zu sehen, durch welche organischen Suchbegriffe die Nutzer auf die Webseite gelangt sind. Dies war in der Vergangenheit immer über das Google Analytics-System möglich. In den letzten Jahren hat sich diese Analyse allerdings als immer undankbarer erwiesen. Nachfolgend wird diese Problematik sowie ein Workaround dargelegt.

2.1 Die Problematik von „not provided“ verstehen

Die organischen Besucher der Webseite werden immer häufiger mit „not provided“ ausgewiesen und nicht mit dem tatsächlichen Keyword über welches eine Person auf die Webseite aufmerksam geworden ist. Folgende Grafik veranschaulicht diese Problematik.

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Es ist zu erkennen, dass über 93 Prozent der organischen Suchanfragen mit „not provided“ dargestellt werden. Diese Funktion ist im Google Analytics-System über Akquisition, Alle Zugriffe, Quelle/Medium, google/organic, sekundäre Dimension „keyword“ auswählen zu finden.

„Not Provided“ geht auf eine Umstellung des Google Trackings zurück. Immer dann, wenn ein organischer Suchbegriff verschlüsselt übertragen wird, (ersichtlich am https in der Browserleiste) resultiert hieraus ein „not provided“ im Analytics-System. Ursprünglich wurde in den gängigen organischen Suchmaschinen https nur dann genutzt, wenn man mit einem Account des jeweiligen Suchmaschinenbetreibers eingeloggt war. Nach und nach wurde die Umstellung auf https bei immer mehr Suchmaschinenbetreibern eingeführt, auch dann, wenn man ohne eingeloggt zu sein, beim jeweiligen Suchmaschinenbetreiber sucht. Kurzum: Aktuell liegt der „not provided“ Anteil im Schnitt bei den meisten Webseiten über 90% was eine organische Keyword Analyse faktisch unbrauchbar macht.

2.2 Organische Suchbegriffe über die Search Console messen

Eine Möglichkeit um dennoch herauszufinden, über welche organischen Keywords Seitenbesuche resultieren, ist die Verknüpfung der Search Console (ehemals Webmaster-Tools) mit dem Analytics-System. Die in der Search Console getrackten organischen Keywords können in das AdWords-System importiert werden. In der Search Console werden die Keywords mit Klartext dargestellt (also ohne „not provided“), weil die Search Console die Keywords unspezifisch ohne die Zuordnung zu einer konkreten Sitzung und damit auch ohne die Zuordnung zu einer konkreten IP speichert. Die von der Search Console gelieferten Suchanfragen sind weniger detailliert als die ursprünglichen Analytics Suchanfragen. Dies bedeutet, dass die Search Console die Top 1000 Suchanfragen der letzten 30 Tage liefert. Dies ist zwar lange nicht so detailliert wie die ursprünglich über Analytics gelieferten Informationen, bietet aber zumindest eine Alternative, um zumindest irgendwelche Daten bezogen auf die organischen Suchbegriffe zu erhalten. Immer dann, wenn in der der organischen Suche https verwendet wird, betrachtet Google die darauf basierende Suchanfrage als eine persönliche vertrauliche Information und hält diese deshalb unter Verschluss.

2.3 Wie verknüpfe ich die Search Console mit Google Analytics

Die Search Console ist ein kostenfreies Tool seitens Google. Nachfolgend wird in 4 einfachen Schritten erläutert, wie dieses Tool mit Google Analytics verknüpft werden kann.

Schritt 1: Zunächst sollte sichergestellt werden, dass die Webseite deren organische Suchzugriffe aus der Search Console in das Analytics Konto importiert werden soll, in der Search Console eingetragen ist
Schritt 2: Wählen Sie ausgehend vom Analytics Konto die Menüoption Akquisition, Suchmaschinenoptimierung, Suchanfragen. Nachfolgend ein Screenshot zur Veranschaulichung.

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Schritt 3: Klicken Sie nun auf „Search Console-Datenfreigabe einrichten“, siehe Screenshot

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Schritt 4: Fertig. Die aus der Search Console importierten organischen Suchbegriffe können nun im Analytics-System über den Punkt Akquisition, Suchmaschinenoptimierung, Suchanfragen abgerufen werden.

3. Fazit

Die Search Console bietet eine gute Möglichkeit, die organischen Suchbegriffe zu erfassen und zu analysieren. Wir empfehlen diesen Workaround für alle Werbetreibende, die einen Google Analytics Account besitzen um somit weitere Informationen über das Nutzerverhalten Ihrer Interessenten sowie Kunden zu gewinnen. Für weitere Informationen zum Thema Search Console sowie rund um das Thema Google Analytics kontaktieren Sie uns über www.sem-united.org/kontakt/.

6. November 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Remarketing für Shopping Kampagnen

1. Ziel dieses Blogbeitrags

RLSA Kampagnen gibt es schon seit einiger Zeit im Google Such-Netzwerk. Brandneu hat Google jetzt aber diese Funktion auch für Shopping Kampagnen freigeschaltet. In diesem Beitrag werden wir zunächst die Funktion einer RLSA Kampagne erläutern und uns dann das Remarketing für Shopping genauer ansehen.

2. Überblick über RLSA

RLSA steht für Remarketing List for Search Ads, sprich Remarketing Listen für Suchanzeigen. Dies bedeutet, Sie können in der Google Suche diejenigen Nutzer bewerben, die zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal Ihre Webseite besucht haben. Sucht ein Nutzer nach einem Ihrer Produkte, Laufschuhe der Marke Nike beispielsweise, und besucht Ihren Online-Shop, so haben Sie die Möglichkeit diesen Nutzer durch RLSA in der Google Suche wieder zu bewerben. Nehmen wir einmal an, dieser Nutzer hat Ihren Online-Shop verlassen, ohne einen Kauf zu tätigen und sucht 3 Tage später wieder nach Laufschuhen der Marke Nike über die Google Suche. Nun können Sie diesen Nutzer mit einer RLSA Anzeige in der Google Suche bewerben (wenn gewünscht sogar mit einem aggressiveren CPC) um im besten Fall diesen dazu zu bewegen, die Schuhe zu kaufen.

Da 96% aller Besucher eines Online-Shops keinen direkten Kauf tätigen, bieten RLSA Kampagnen eine gute Chance, diese Nutzer erneut zu bewerben und von einem Interessent zu einem Kunden zu wandeln.

2.1 Remarketing für Shopping Kampagnen

Gerade für Online-Shop Betreiber ist die brandneue Funktion von Remarketing für Shopping Kampagnen sehr interessant. Grundvoraussetzung hierfür ist eine Google AdWords Shopping Kampagne. Ist diese vorhanden, so sollte zunächst eine Remarketing-Liste erstellt werden und der Code dementsprechend auf der Webseite implementiert werden (weitere Informationen zu Remarketing Kampagnen finden Sie unter support.google.com/adwords/). Ist dies umgesetzt, so können Sie die Remarketing-Funktion für Shopping nutzen. Diese finden Sie in der Shopping-Kampagne unter dem Menüpunkt Zielgruppen, Remarketing, wie der nachfolgende Screenshot erläutert.

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Nutzer, die Ihren Online-Shop schon einmal besucht haben, sind tendenziell wertvoller als neue Besucher, da das Grundinteresse vorhanden ist. Mit RLSA sowie Remarketing für Shopping Kampagnen haben Sie die Möglichkeit, für diese wertvollen Nutzer mehr zu bieten. Sie können die Gebote von Nutzern, die Ihren Shop in den letzten 30 Tagen besucht haben, beispielsweise um 25% erhöhen. Interessant wird es auch in Verbindung mit Warenkorb-Abbrechern. Sehr häufig werden Produkte in den Warenkorb gelegt, diese aber nicht gekauft. Mit RLSA und Remarketing für Shopping Kampagnen können Sie diese Interessenten explizit mit einer Anzeige bewerben und erneut auf Ihre Produkte aufmerksam machen.

3. Fazit

Remarketing für Shopping Kampagnen bietet eine interessante Möglichkeit für Betreiber eines Online-Shops Interessenten wieder zu bewerben und erneut auf den Online-Shop sowie die Produkte aufmerksam zu machen. Für weitere Informationen zum Thema Remarketing für Shopping Kampagnen sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter sem-united.org/kontakt/.

19. Oktober 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Lightbox-Anzeigen

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Für Werbetreibende im Google AdWords Display-Netzwerk gibt es neben den schon bekannten Text-und Banneranzeigen jetzt auch eine interessante Erweiterung: Google Lightbox-Anzeigen – Anzeigen mit interaktiven Elementen. Im folgenden Beitrag wird diese Möglichkeit näher erläutert.

2. Überblick

Google AdWords Lightbox-Anzeigen können kostenfrei umgesetzt werden und sind ausschließlich für das Display-Netzwerk verfügbar. Wie auch bei allen anderen Google AdWords Anzeigen zahlen Sie nur für den Erfolg, allerdings wird hier nicht mit einem CPC oder CPM abgerechnet, sondern mit einem CPE (Cost per Engagement). Dies bedeutet, dass Ihr potentieller Kunde die Anzeige, welche zunächst wie ein normales Banner aussieht, angezeigt bekommt. Bleibt dieser Nutzer mindestens 2 Sekunden mit der Maus auf diesem Banner, so wird dieser zu der Lightbox-Anzeige weitergeleitet und in diesem Moment wird der CPE fällig.

2.1 Lightbox-Formate und Ihre Vorteile

Es stehen zwei verschiedene Lightbox-Formate zur Verfügung.

Lightbox-Anzeigen mit mehreren Videos:
Bei diesem Format können mehrere Videos in die Lightbox-Anzeigen integriert werden.

Lightbox-Anzeigen mit Video und Bildergalerie:
Hier können Bilder als Slideshow sowie Videos eingefügt werden.

2.2 So erstellen Sie eine Lightbox-Anzeige

Mit diesen 7 einfachen Schritten können Sie Ihre eigene auf Ihr Unternehmen abgestimmte Lightbox-Anzeige erstellen.

1. Klicken Sie in Ihrem AdWords Konto auf + Kampagne, dann auf nur Display-Netzwerk.

2. Klicken Sie auf das Marketingziel Kaufentscheidungen beeinflussen und klicken Sie auf mit meinen Inhalten interagieren.

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3. Wählen Sie wie sonst auch im Display-Netzwerk die Einstellungen wie das Land, Budget und im nächsten Schritt weitere Informationen wie der Anzeigengruppenname und die Ausrichtung aus.

4. Nun können Sie zwischen den Lightbox-Formaten wählen.

Bild2neu!

5. Nachdem Sie sich für ein Format entschieden haben, können Sie allgemeine Informationen, wie beispielsweise Ihr Logo, Ihre URL, und verschiedene Farben, zu Ihrer Lightbox hinzufügen, siehe die nachfolgende Grafik.

Bild3

6. Im nächsten Schritt können Sie die Videos/ Bilder hinzufügen. Zu jedem Bild kann ein Untertitel sowie ein Call-To-Action Element hinzugefügt werden.

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7. Fertig. Ihre Lightbox-Anzeige wird automatisch auf alle Bannerformate angepasst und kann nun aktiviert werden. Hier ein Beispiel einer interaktiven Lightbox-Anzeige:

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3. Fazit

Google AdWords Lightbox-Anzeigen sind eine spannende Erweiterung für das Display-Netzwerk. Wir empfehlen dieses Format überwiegend für Unternehmer mit dem Ziel Branding, sprich den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu steigern. Für weitere Informationen zu den Lightbox-Anzeigen oder rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns sem-united.org/kontakt/.

5. Oktober 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – YouTube Viewability

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Der Kanal YouTube kann schon seit längerer Zeit mit dem Google AdWords Kanal verknüpft werden. Dahingehend können Werbetreibende über YouTube auch Google AdWords Werbung schalten. Da für Werbetreibende im Kanal YouTube nicht nur der Klick sondern auch das Ansehen wichtig ist, wird noch dieses Jahr eine Viewability Statistik eingeführt, um neue Analysen zu ermöglichen. Im folgenden Beitrag werden diese Neuerung sowie die schon vorhandenen Möglichkeiten, um die Viewability zu messen, näher erläutert.

2. Überblick

Die Viewability, sprich die Sichtbarkeit, ist bei der neuen YouTube Statistik der Kernfokus. Eine Anzeige ist nur dann sichtbar, wenn mindestens die Hälfte des Banners oder Videos für eine Zeitspanne von mindestens 2 Sekunden gesehen wurde. Um diese Daten zukünftig noch besser auswerten zu können, will YouTube externe Unternehmen sowie Comscore und Intergral Ad Science einsetzen. Diese Unternehmen sollen dazu beitragen, detailliertere Informationen über den Kontext sowie die Position der Werbung zu liefern. Bereits in diesem Jahr sollen diese Analysen verfügbar sein.

2.1 Was bereits möglich ist

Mit „Active View“ haben Werbetreibende bereits die Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sich ein Nutzer die Werbung angesehen hat. Mit diesem System muss sich mindestens 50 Prozent der Anzeige für eine Dauer von einer Sekunde oder länger im Sichtfeld des Benutzers befinden. „Active View“ kann im Google AdWords Konto bei den Einstellungen unter der Gebotsstrategie eingestellt werden. Dahingehend sollte dann auf „Schwerpunkt auf Impressionen“ geklickt werden, wie folgende Grafik veranschaulicht.

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3. Fazit

Die Analyse-Möglichkeiten um Ihre Google AdWords Kampagnen auszuwerten werden immer genauer und hilfreicher um die Anzeigen noch wirtschaftlicher zu gestalten. Wir sind gespannt auf die angekündigte YouTube Viewability Statistiken und weitere Neuerungen seitens Google. Für weitere Fragen über dieses Thema oder rund um Google AdWords kontaktieren Sie uns unter sem-united.org/kontakt/.

23. September 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Keyword-Planer sinnvoll nutzen

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Um eine Google AdWords Kampagne zielführend und wirtschaftlich umzusetzen, sind die passenden Keywords essentiell. Hierfür gibt es zahlreiche Keyword-Analyse-Tools und Software-Programme, welche darauf spezialisiert sind. Ein kostenfreies Tool steht seitens Google zur Verfügung: der Keyword-Planer. Im folgenden Beitrag wird erläutert, wie dieses Tool funktioniert, welche Vorteile es bietet, und wie Sie es für Ihre Google AdWords Kampagne sinnvoll nutzen können.

2. Überblick

Mit dem Keyword-Planer können Sie die Leistungen schon vorhandener Keywords aufrufen, Keyword-Listen vervielfältigen, sowie neue Keywords erstellen. Dieses Tool befindet sich automatisch in Ihrem Google AdWords Konto.

3. Vorteile des Keyword-Planers

• Keyword-Pool erweitern
Mit dem Keyword-Planer haben Sie die Möglichkeit, neue interessante Keywords zu finden. Haben Sie beispielsweise einen Online-Shop für glutenfreie Produkte, so können Keywords ermittelt werden, welche ein hohes Suchvolumen haben und an welche Sie als Unternehmer eventuell nicht gedacht haben, beispielsweise „Lebensmittel ohne Gluten“. Sie haben somit die Möglichkeit, Ihren Keyword-Pool zu erweitern.

• Suchvolumen für Keywords abrufen
Bevor Sie Google AdWords Anzeigen im Such-Netzwerk schalten, sollten Sie auf jeden Fall das Suchvolumen überprüfen. Es kann sein, dass das Suchvolumen für „Lebensmittel ohne Gluten“ beispielsweise sehr hoch ist und das Suchvolumen für „glutenfreies Brot“ niedrig ist. So können Sie sich auf die Keywords mit hohem Suchvolumen konzentrieren und laufen nicht Gefahr, dass Ihr Budget nicht ausgespielt wird. Wenn Ihre Google AdWords Kampagne schön läuft, macht es auch Sinn, das Suchvolumen regelmäßig abzurufen, denn Sie können hierdurch auch saisonale Trends abrufen und prüfen wie viele Nutzer im Schnitt nach Ihren Keywords suchen. Da sich das Nutzerverhalten ständig ändert, empfiehlt es sich regelmäßig das Suchvolumen zu prüfen und die Keywords entsprechender Trends anzupassen.

• Konkurrenzfähige Gebote und Budgets auswählen
Der Keyword-Planer macht Ihnen auch zu jedem Keyword einen Vorschlag, welchen Betrag Sie als Gebot anwenden sollten. Dementsprechend können Sie Ihre Gebote anpassen und bleiben konkurrenzfähig und laufen nicht Gefahr, dass Ihre Anzeigen nicht oder wenig geschaltet werden, da Sie unter den Geboten der Mitbewerber liegen. So können Sie auch ein sinnvolles Budget auswählen, welches auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen angepasst ist.

4. Wie nutze ich den Keyword-Planer in meinem Google AdWords Konto

Um den Keyword-Planer in Ihrem Google AdWords Konto zu nutzen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Klicken Sie in Ihrem Google AdWords Konto auf Tools, dann auf den Menüpunkt Keyword-Planer, wie folgende Grafik veranschaulicht.

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2. Wählen Sie nun, ob Sie neue Keywords ermitteln wollen oder Daten zu schon vorhandenen Keywords abrufen möchten.

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Wenn Sie beispielsweise neue Keywords ermitteln möchten, klicken Sie auf die Auswahl und ein neues Fenster öffnet sich.

3. Geben Sie eine oder auch mehrere der folgenden Daten an und klicken Sie auf Ideen abrufen:

Wörter oder Wortgruppen, welche Ihre Produkte oder Dienstleistungen beschreiben
• URL Ihrer Webseite
• Produktkategorie

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4. Nun sehen Sie vorgeschlagene Anzeigengruppen sowie Keywords.

Haben Sie beispielsweise das Produkt „vegane Schokolade“ eingegeben, so erscheinen wie hier in unserer Grafik verschiedene Vorschläge für relevante Keywords mit den Suchanfragen pro Monat. Weiterhin sehen Sie ob der Wettbewerb für dieses Keyword hoch, mittel, oder niedrig ist. Das empfohlene Gebot wird auch aufgelistet, wie anhand folgender Grafik zu sehen ist.

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5. Fazit

Der Keyword-Planer ist ein sehr hilfreiches Tool für Werbetreibende im Bereich Google AdWords (Such-Netzwerk). Gerade wenn kein anderes Keyword-Recherche Tool genutzt wird, empfehlen wir den Keyword-Planer zumindest bei der Planung und Umsetzung der AdWords Kampagne, um diese optimal und auf Ihr Unternehmen passend einzurichten. Bei weiteren Fragen zum Thema Keyword-Planer oder rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns sem-united.org/kontakt/.

16. September 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Berichtseditor

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Jedes Unternehmen, welches in Google AdWords investiert, möchte natürlich auch wissen, wie die entsprechenden Erfolge aussehen. Hierzu hat Google nun das Tool „Berichtseditor“ direkt in das Google AdWords System integriert. Dieses Tool ermöglicht ein monatliches Reporting im Handumdrehen. Im folgenden Beitrag wird der Berichtseditor näher erläutert.

2. Überblick

Der Berichtseditor ist in Ihrem AdWords Konto auf der linken Seite in der Liste zu finden, wo sich auch die Gesamtübersicht Ihrer Kampagnen befindet, siehe nachfolgender Screenshot:

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Dieses Tool ermöglicht die einfache Erstellung verschiedener Berichte. Nachfolgend werden die verschiedenen Berichtsarten, die Vorteile, sowie die Anwendungen dargelegt.

2.1 Verschiedene Berichtsarten

Die Berichte lassen sich in folgenden Formen erstellen:

• Tabellenform
• Liniendiagramm
• Balkendiagramm
• Tortendiagramm

Sie können die Berichtsarten im Drop-down-Menü unter dem oben genannten Button „Berichte“ auswählen.

2.2 Anwendungen

Grundvoraussetzung, um einen Bericht zu erstellen, ist ein bestehendes Google AdWords Konto. Ist dieses vorhanden, so kann ein Bericht in folgenden 4 einfachen Schritten erstellt werden:

1. Melden Sie sich in Ihrem Google AdWords Konto an und klicken Sie auf „Berichte“.

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2. Klicken Sie im Drop-down-Menü auf „+Bericht“ und wählen Sie Tabellen, Liniendiagramm, Balkendiagramm, oder Tortendiagramm aus. Folgende Grafik veranschaulicht diese Möglichkeiten.

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3. Ziehen Sie einzelne Kacheln in den grauen freien Bereich hinein. Unter Kacheln versteht man Messwerte und Dimensionen wie beispielsweise Klicks, Conversions, Geräte, Anzeigengruppen und andere Funktionen, welche für Ihr Reporting interessant sind. Diese Kacheln werden dann in den grauen Bereich, auch Canvas genannt, gezogen. Ihre Daten werden nun auf dem Canvas in der gewünschten Form dargestellt.

4. Klicken Sie oben rechts auf „Speichern“ um den aktuellen Bericht zu speichern. Sie können sich den Bericht auch jederzeit herunterladen indem Sie auf das Symbol herunterladen klicken:
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2.3 Vorteile

Der Berichtseditor bietet viele Vorteile. Zum einen haben Sie die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert ein individuelles Reporting zu erstellen. Zum anderen müssen Sie Ihre Daten nicht erst herunterladen, um diese zu analysieren sondern können dies direkt in der Google AdWords Oberfläche erledigen. Darüber hinaus bietet der Berichtseditor weitere Filter sowie Sortierfunktionen um explizite Messwerte zu filtern. Der Berichtseditor erspart Ihnen somit Zeit und bietet verschiedene Möglichkeiten, um ein Reporting auf Ihr Unternehmen und Ihre Bedürfnisse abzustimmen.

3. Fazit

Google hat mit dem Berichtseditor ein einfach bedienbares Tool erstellt, welches die Berichtserstellung für Werbetreibende im Bereich Google AdWords sehr vereinfacht. Sicherlich ein sinnvolles Tool, welches wir nur empfehlen können. Für weitere Informationen zum Thema Berichtserstellung sowie rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns sem-united.org/kontakt/.

31. August 2015
von Christine Ludin

Mit Google AdWords werben – 6 Dinge die Sie beachten sollten

Im Bereich Google AdWords zu werben, bietet Unternehmern die Möglichkeit den Umsatz zu steigern und die Anzahl der verkauften Produkte oder auch Dienstleistungen zu steigern. AdWords ist jedoch ein komplexes System und bei der Erstellung einer Kampagne kann viel falsch gemacht werden, sodass Geld unnötig ausgegeben wird. Folgende Tipps sollen Werbetreibenden helfen, Ihre AdWords Kampagne sinnvoll zu gestalten.

1.) Struktur ist alles

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Kampagnen so strukturieren, dass diese Ihre Webseite widerspiegeln. Hierzu ein kleines Beispiel. Nehmen wir einmal an Herr Lutz ist Besitzer eines Online-Shops für Möbel. Hierzu bestehen verschiedene Produktgruppen sowie Tische, Betten, etc. Es ist essentiell, dass für die verschiedenen Produktgruppen verschiedene Kampagnen und für diese wieder eigene Anzeigengruppen und dazugehörige Anzeigen erstellt werden. Wieso? Stellen Sie sich einmal vor, Sie suchen nach einem Tisch und es erscheint eine Anzeige zum Thema Möbel. Sie klicken auf die Anzeige und gelangen nicht auf die Unterseite der Tische, sondern auf die Landingpage und müssen erst nach dem Bereich Tische suchen. Viel einfacher wäre es doch, wenn Ihnen zur Suchanfrage „Tische“ auch eine Anzeige mit Tischen dargestellt wird und Sie mit einem Klick direkt auf die Unterseite mit verschiedenen Tischmodellen gelangen.

Um die Anzeigen noch transparenter zu gestalten, sollte man hierzu einzelne Anzeigegruppen für die verschiedenen Tischmodelle erstellen. Sie suchen vielleicht nach einem Esstisch, aber ein anderer Nutzer möchte einen Couchtisch kaufen. Um sicherzugehen, dass der jeweilige Nutzer genau das angezeigt bekommt, wonach er sucht, sollten explizite Anzeigegruppen und Anzeigen und Verlinkungen zu den jeweiligen Produkten erstellt werden.

Nachfolgend ein grafisches Beispiel:

Bild1

Mit solch einer transparenten Struktur haben Sie zum späteren Zeitpunkt auch die Möglichkeit, Auswertungen durchzuführen. So können Sie im Detail analysieren, welche Produkte sich am häufigsten verkaufen. Zum Thema Struktur finden Sie seitens Google hier auch ein hilfreiches Video.

2.) Nutzen Sie passende Keywords

Keywords sind eine wichtige Komponente, wenn es um die Erstellung einer Google AdWords Anzeige geht. Hier unterscheidet sich oftmals eine AdWords Kampagne erstellt von einem Laien von einer professionell erstellen AdWords Kampagne. Zu beachten bei der Erstellung von Keywords ist zunächst das Suchvolumen sowie das geplante Budget. Hierzu eignet sich eine Keyword-Diagnose mit dem Google AdWords Keyword-Planer oder speziellen Analyse-Software Programmen. Der Keyword-Planer befindet sich in Ihrem AdWords Konto in der oberen Menüleiste unter der Rubrik Tools, wie der nachfolgende Screenshot veranschaulicht.

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Wenn Sie nun auf Keyword-Planer klicken, haben Sie die Möglichkeit, neue Keywords zu ermitteln sowie Leistungen für schon vorhandene oder geplante Keywords einzusehen.

3.) Emotionale Messages

Um sich gegenüber Ihrem Mitbewerb herauszuheben, sollten Ihre Werbebotschaften emotional sein und den Nutzer berühren. Es ist erwiesen, dass die Mehrheit der Menschheit ihre Kaufentscheidungen nicht nach Logik entscheiden, sondern nach ihrem emotionalem Befinden. In folgendem Beispiel sehen Sie zwei Google AdWords Textanzeigen.

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Die erste Anzeige ist eine Standardanzeige. Alle nötigen Informationen sind zwar gegeben, aber was unterscheidet diese Anzeige von allen anderen der Mitbewerber? Nichts.

Die zweite Anzeige konzentriert sich auf die emotionale Message. Der Nutzer soll das Gefühl bekommen, dass dieses Unternehmen genau das richtige für ihn ist, professionell, vertrauenswürdig, und man wird auch gut beraten. Sie sehen, die Message der Anzeige entscheidet oftmals darüber, ob der Nutzer auf Ihre Anzeige klickt oder nicht.

4.) Richtig messen

Haben Sie nun die Kampagne erstellt und aktiviert, so sollte diese Kampagne zur Verbesserung nach einiger Zeit optimiert werden. Ein Blumenbeet erstellen Sich ja auch nicht nur einmalig und lassen dieses dann verwildern. Sie müssen den Garten gießen, hegen und pflegen. Genau dies ist auch bei einer Google AdWords Kampagne von Nöten. Auch wenn man über Google AdWords einige Rückschlüsse ziehen kann, so empfehlen wir zur Analyse Google Analytics. Mithilfe von Google Analytics können Sie genauestens nachvollziehen:

wie viele Verkäufe generiert wurden
• wie viele vorbereitenden Verkäufe generiert wurden
• wie lange die Verweildauer auf Ihrer Webseite war
• wie die Bounce-Rate (Absprungrate) ist

Anhand dieser und weiterer Daten können Sie Ihre AdWords Kampagne optimieren und noch zielführender arbeiten. Wenn Sie beispielsweise anhand der Analytics Daten sehen, dass ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Produktgruppe sehr häufig gekauft wurde, so können Sie hierfür das Budget erhöhen. Wenn Sie im Gegenzug sehen, dass bei einem anderen Produkt die Bounce-Rate sehr hoch ist, können Sie dementsprechend das Budget kürzen bzw. langfristig eventuell die Landingpage der Webseite optimieren, womit wir beim nächsten Schritt wären.

5.) Die eigene Webseite

Die eigene Webseite ist der wichtigste Baustein für einen Werbetreibenden. Hier entscheidet sich oftmals, ob der Nutzer sich bestimmte Produkte ansieht oder ob er die Seite gleich wieder verlässt. Stellen Sie sich einmal vor, Sie suchen nach Hundefutter für Ihren Vierbeiner. Sie geben „Hundefutter“ in das Google Suchfeld ein und klicken auf eine Google AdWords Anzeige. Sie gelangen als nächstes auf eine Webseite mit einem Durcheinander, welches einem Chaos gleicht. Der Shop bietet nicht nur Hundefutter an sondern auch Futter für andere Tiere und so ist es Ihnen zunächst gar nicht möglich, das Hundefutter zu finden. Darüber hinaus fehlen Produktbeschreibungen, Produktfotos, und der Content der Webseite ist sehr schlecht und klein geschrieben, die Ladezeiten sehr lange. Sie verlassen den Shop verärgert und kaufen nichts.

Ein anderes Beispiel:

Sie geben wieder „Hundefutter“ in das Google Suchfeld ein und klicken auf eine andere Anzeige. Dieser Shop ist klar strukturiert, sie finden direkt das Hundefutter mit detaillierten Beschreibungen, Produktfotos, Meinungen von anderen Kunden, hilfreiche Tipps zur Wahl des richtigen Hundefutters für Ihre Hunderasse, und sogar einen Live-Chat mit einem Mitarbeiter für Fragen und andere Anregungen. Sie kaufen direkt das Hundefutter Ihrer Wahl und sind zufrieden mit dem Anbieter.

Es ist immens wichtig, dass die eigene Webseite klar strukturiert ist, die Navigation einfach ist, informativer Content vorhanden ist, und dass sich der Nutzer wohl fühlt und somit zum Kunden bzw. im Bestfall zum Stammkunden wird.

6.) Kenne deine Gegner

Als letzten Punkt ist es auch von Bedeutung, zu wissen wer die Mitbewerber sind. Um eine AdWords Kampagne zu erstellen, sollten Sie wissen wie umkämpft Ihre Produkte oder Dienstleistungen sind um eruieren zu können, welche Kosten für Keywords und Klicks auf Sie zukommen. Somit wissen Sie im Vorfeld, welche Kosten auf Sie zukommen und können ein Budget einplanen. Das Produkt „Hamsterkäfig“ ist beispielsweise wenig umkämpft. Im Gegenzug ist die Dienstleistung einer „Lebensversicherung“ sehr umkämpft. Je mehr ein Produkt, eine Dienstleistung, oder ein Keyword umkämpft ist, desto teurer werden die Klicks. Dies sollten Sie im Voraus eruieren, um nach der Aktivierung der Kampagne nicht überrascht zu sein.

Weitere Informationen und Fragen rund um das Thema Google AdWords können Sie unter sem-united.org/kontakt/ stellen.

14. August 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Video-Remarketing

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Google AdWords Remarketing-Kampagnen gibt es schon seit längerer Zeit. Nun bietet Google aber auch die Möglichkeit, im Bereich Youtube mit Video-Remarketing zu werben. Im folgenden Beitrag wird das Video-Remarketing näher erläutert.

2. Überblick

Grundvoraussetzung für das Video-Remarketing ist ein Google AdWords Konto und dahingehend auch eine Youtube Kampagne. Nähere Informationen zu Youtube Werbung finden Sie hier. Besteht solch eine Kampagne, so kann eine Video-Remarketing Liste erstellt werden. Hierfür können Nutzer miteinbezogen werden, welche eine oder mehrere der folgenden Aktionen ausgeführt haben:

Aufruf Ihres Youtube Kanals
• Abonnement Ihres Youtube Kanals
• Kündigung des Abonnements Ihres Youtube Kanals
• Interaktion Ihrer Youtube Videos
• Wiedergabe eines Youtube Videos

2.1 Vorteile von Video-Remarketing

Video-Remarketing zu nutzen bietet viele Vorteile. Zum einen haben Sie eine sehr große Reichweite. Sie können Millionen von Aufrufen in kurzer Zeit erzielen. Gegenüber anderen AdWords Kampagnen können ehemalige Betrachter Ihrer Videos gezielter angesprochen werden. Zum anderen können Sie mit Video-Remarketing Ihren ROI steigern, indem Sie die Kampagne gezielt auf Nutzer ausrichten, die zu einem gegebenen Zeitpunkt schon einmal Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung hatten.

Darüber hinaus zahlen Sie als Werbetreibender bei TrueView-Videoanzeigen nur dann, wenn der Nutzer sich das Video auch mindestens 30 Sekunden ansieht. Dies bedeutet, Sie bewerben Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in den ersten 30 Sekunden kostenfrei.

2.2 Video-Remarketing Kampagne erstellen

Nachfolgend wird in 6 einfachen Schritten erklärt, wie Sie eine Video-Remarketing Kampagne erstellen können.

1. Klicken Sie in Ihrem AdWords Konto in der Ansicht mit allen Videokampagnen auf den Tab Alle Videokampagnen.

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2. Verknüpfen Sie Ihr AdWords Konto mit dem Youtube Konto, falls dies noch nicht der Fall ist. Klicken Sie hierfür im Navigationsmenü auf Youtube Konto verknüpfen
3. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Gemeinsam genutzte Bibliothek, dann auf Video-Remarketing und wählen Sie +Remarketing-Liste aus.

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4. Wählen Sie die Videos bzw. den relevanten Kanal aus, für welchen Sie Video-Remarketing nutzen möchten.
5. Wählen Sie den Listentyp aus und geben Sie diesem einen Namen.
6. Wählen Sie die gewünschte Mitgliedschaftsdauer aus, dies entspricht der Dauer in der ein Nutzer mit den Remarketing Anzeigen beworben wird und klicken Sie auf Liste erstellen .

3. Fazit

Potentielle Kunden im Bereich Video-Remarketing zu bewerben, welche zu einem gegebenen Zeitpunkt schon einmal Interesse gezeigt haben, bietet eine super Möglichkeit für Werbetreibende um diesen potentiellen Kunden den letzten Schritt abzunehmen und diese somit zu Kunden zu machen. Weitere Informationen zum Thema Video-Remarketing oder rund um das Thema Google AdWords finden Sie sem-united.org/kontakt/.

3. August 2015
von Christine Ludin

Google AdWords – Display Banner Anzeigen effektiv gestalten

1. Ziel dieses Blogbeitrags

Google AdWords bietet diverse Möglichkeiten, um mit Werbeanzeigen Nutzer im Internet anzusprechen. Je nachdem ob Sie direkte Verkäufe generieren möchten oder ob Sie Ihren Brand bewerben möchten, sind unterschiedliche Netzwerk-Typen sinnvoll. Im folgenden Beitrag werden das Display-Netzwerk und die dazugehörenden Bannerformate näher erläutert.

2. Überblick

Das Display-Netzwerk umfasst eine große Anzahl von Webseiten, (beispielsweise www.aol.de, www.badische-zeitung.de usw.) auf welchen Anzeigen in Form von grafischen Werbebannern und/oder Textanzeigen geschaltet werden können. Hierbei liegt der Fokus darin, seinen Brand, sprich das eigene Unternehmen bekannter zu machen.

2.1 Display-Banner Formate

Um mit Display Bannern werben zu können, setzt Google gewisse Spezifikationen vor. Zulässige Dateiformate sind hierfür GIF, JPG, JPEG, PNG und SWF. Die Dateigröße darf maximal 50 KB pro Banner betragen. Die unterstützten Anzeigegrößen sind folgende:

• Square (250×250)

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• Small Square (200×200)

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• Medium Rectangle (300×250)

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• Large Rectangle (336×280)

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• Banner (468×60)

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• Leaderboard (728×90)

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• Skyscraper (120×600) / Wide Skyscraper (160×600)

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2.2 Eine Display-Kampagne erstellen

Um eine Display-Kampagne zu erstellen, klicken Sie zunächst in Ihrem AdWords Konto auf +Kampagne und wählen Display-Kampagne aus, wie anhand folgenden Screenshots zu sehen ist:

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Als nächstes erstellen Sie eine Anzeigengruppe und wählen Sie die Anzeigenausrichtung aus. Hierzu gibt es folgende Möglichkeiten:

Keywords für Displaynetzwerk – hier können direkte Suchwörter bzw. Keywords eingegeben werden

Interessen – hier können Interessegruppen anhand einer Liste ausgewählt werden. Nachfolgend ein Auszug dieser Liste:

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Themen – hier können Sie Themengebiete anhand folgender Liste auswählen:

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Als dritten Schritt erstellen Sie die Anzeige. Hier gibt es die Möglichkeit, unter Bildanzeige durch Hilfestellung des Google Editors die Banner zu erstellen. Sie können diese aber auch mit einem anderen Programm selbst erstellen und hochladen.

2.3 Google Web Designer

Wenn Sie die Banner selbst erstellen möchten, so ist der Google Web Designer ein hilfreiches Tool. Mit dieser erst kürzlich von Google veröffentlichten Erweiterung können Sie kostenlos Banner-Anzeigen erstellen. Hier haben Sie den Vorteil, dass Sie im Gegensatz zum in der AdWords Oberfläche integrierten Tool wesentlich flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten haben. Hier können Sie beispielsweise Banner mit animierten Elementen, Ereignissen usw. individuell gestalten. Der Google Web Designer ist in folgende Bereiche unterteilt:

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1. Tool-Steuerfeld

Hier befinden sich die Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Elementen.

2. Steuerfeld mit Tool-Optionen

In diesem Bereich werden die einzelnen Optionen des ausgewählten Tools dargestellt. Wurde beispielsweise das Text-Tool ausgewählt, so werden hier die Optionen Textlayout und Schriftart dargestellt.

3. Zeitachse

Mithilfe der Zeitachse können animierte Elemente hinzugefügt werden. Anhand von Keyframes können diese Elemente genau festgelegt werden.

4. Steuerfeld für Farbe, Eigenschaften, Komponenten, Ereignisse

Hier können Farbelemente ausgewählt werden, Eigenschaften sowie Größe und Position geändert werden, Komponenten wie beispielsweise Audio oder auch Galerien hinzugefügt werden, und die Anzeige kann auch um Ereignisse ergänzt werden.

Der Google Web Designer bietet eine Reihe an Funktionen, welche die Google AdWords Oberfläche nicht bereitstellt. Mithilfe von animierten Bannern und Texten sowie diversen anderen Elementen, können Display Banner wirkungsvoller gestaltet werden. Jedoch muss man bedenken, dass es einiges an Zeit beansprucht, eine Anzeige mit dem Web Designer zu gestalten. Weitere Informationen zum Google Web Designer finden Sie unter google.com/webdesigner/.

3. Fazit

Display-Banner Anzeigen sind eine großartige Möglichkeit, das eigene Unternehmen bekannter zu machen. Mit speziell ausgewählten Suchwörtern oder Interessengruppen können Sie Ihre Zielgruppen fokussieren und so gezielt Werbung schalten. Bereits mit einem kleinen Budget kann eine große Anzahl an Nutzern erreicht werden. Für weitere Informationen zu Display-Banner Anzeigen oder rund um das Thema Google AdWords kontaktieren Sie uns unter sem-united.org/kontakt/.